Text

Einstieg


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Einführung
Hier finden Sie eine erste Einführung ins Thema Vollgeldreform/Monetative mit Links zur Schweizer Nationalbank, Wikipedia und youtube-Filmen sowie Informationen zum Verein MoMo.

Einleitung (A5 Faltflyer)
Hier finden Sie eine Einleitung ins Thema „Was ist Vollgeld“ mit Erläuterungen zu „Woher kommt das Geld“ und „Schuldenfalle“ sowie „Finanzblasen und Rettungspakete“.

Kurzbeschrieb (A6-Falt-Flyer)
Der Verein MoMo hat auf der Grundlage der Initiativerklärung von Monetative.de  einen Text ausformuliert, der die Vollgeldreform/Monetative kurz vorstellt und Schweizer Zahlen nennt :

Verfassungstext-Entwurf

  • Plattform für eine neue Geld- und Finanzmarktverfassung
    (Entwurf des Initiativtextes mit ausführlichen Erläuterungen)
    Nun haben wir den obigen Verfassungstext gekürzt. Auch dieser ist noch nicht der gültige Initiativtext. Wir fordern hiermit  potenzielle Koalitionspartner und ausgewiesene Fachleute auf, den Vorschlag mit uns gemeinsam weiter zu konkretisieren!
    Hier finden Sie den aktuellen Verfassungstext-Vorschlag 
    (Stand 7.12.2012, die Erläuterungen sind in Arbeit)

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Bachelorarbeit Uni St.Gallen (Olivier Kessler)

Bücherliste

Stichworte-Artikel (gratis als Broschüre bestellen)

Buchhaltung/Bilanzdarstellungen

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MoMo-Dokumente

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Hier finden sich Dokumente und Videos der
Fachtagung „Vollgeldreform oder Systemkrise“ im Juni2012 an der Uni Zürich:

Dokumente und Videos Uni ZH 2012

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Frühere Unterlagen zur Tagung „Schweizer Vollgeldreform“ im Mai 2011 an der ZHAW, Winterthur:

Dokumente und Videos ZHAW 2011

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Weitere MoMo Unterlagen

Der MoMo-Vorstand traf sich am 24.August 2011 mit einigen Beiratsmitgliedern um über das für und wider der Verknüpfung der Vollgeldreform mit weitergehenden regulierenden Massnahmen zu diskutieren. Eine Zusammenfassung des Gesprächs finden sie hier:

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Dokumente von Gruppierungen mit ähnlichem Ziel

www.Monetative.org

Joseph Huber – Stichworteartikel zur Geldreform (HTML)

www.Positivemoney.org.uk

Ben Dyson, Tony Greenham, Josh Ryan‐Collins and Richard A. Werner – Positive Money’s Submission to the Independent Banking Commission (PDF)

www.Monetary.org

Stephen Zarlenga – The American Monetary Act (PDF)

  1. Simon Sennrich
    26. September 2012 um 14:26

    Liebe Vollgeld Pioniere,

    nachdem ich mir gerade die Bachelor These von Olivier Kessler durchgelesen habe, ergaben sich für mich einige Fragen. Zunächst möchte ich Herrn Kessler meine aufrichtige Bewunderung und Gratulation ausdrücken, es hat mir grosse Freude bereitet eine so reiche und gleichzeitig sehr verständliche Arbeit lesen zu dürfen.

    Meine Frage ist sehr technisch und nimmt direkten Bezug zu Herrn Kesslers Ausführungen.

    Zunächst möchte ich auf die Umstellung von bestehenden Giralgeldkonten respektive -beträgen auf Vollgeld eingehen. Herr Kessler formuliert da auf Seite 37 „Nach Huber vollzieht sich die Vernichtung des von den Geschäftsbanken geschöpften Giralgeldes so lange, „bis die alten Kontokorrentsummen,die zum Stichtag der Reform festgestellt werden, auf null abgeschmolzen sind.“Diese vernichteten Gelder müssen gleichzeitig durch Vollgeld ausgetauscht werden, um eine Geldknappheit zu vermeiden.“ Er schreibt weiter, dass alle noch offenen Kredite somit zur Zentralbank weitergeleitet werden müssen, damit die Geschäftsbanken nicht von der nachträglichen Rückzahlung profitieren können: „Durch den Gläubigerwechsel kann dafür gesorgt werden, dass diese noch offenen Kredite dann durch die Tilgung der Verbindlichkeit gelöscht werden könne.“

    Meines Verständnisses nach enthalten diese Giralgeldkonti auch alle Kredite die prinzipiell von Geschäftsbanken wem auch immer gegenüber gewährt wurden. Rein theoretisch müssten dann auch Staatskredite, welche von Seiten privater Gläubiger (im Normalfall eben gerade Geschäftsbanken o.ä. )gewährt wurden in grossem Stile unter diese Umstellung fallen. Dies führte meines Erachtens ja schon von sich aus zu einem Abbau einem nicht unbeträchtlichen Teil von Staatsschulden ( ich möchte mich nicht nur auf die Schweiz beziehen, da dieser Aspekt eher prinzipieller Natur ist).

    Im weiteren Verlauf führt Herr Kessler an, dass die zukünftigen, dem Staat zufallenden, Geldschöpfungsgewinne unter anderem zum Abbau der Staatsverschuldung benutzt werden können (S.38). Seiner Argumentation zufolge bleiben die Staatsschulden somit erstmal bestehen ( er verleiht dieser Ansicht auch an anderer Stelle Ausdruck), ohne von der von mir als notwendig begriffenen Konsequenz der Beseitigung betroffen zu sein. Ich kann es selbst nicht sicher sagen, ob er einen Logikbruch begeht oder nicht, jedoch interessiert mich eine sachkundige Meinung zu dem Fall.

    herzliche Grüsse

    Simon Sennrich

    • 2. Oktober 2012 um 15:49

      Besten Dank für Ihre kompetenten Ausführungen.
      Zur Klärung der noch bestehenden „Ungereimtheit“ ist das ebenfalls unter http://www.vollgeld.ch/text verlinkte Dokument von Klaus Karwat zu empfehlen:
      http://www.monetative.de/wp-content/uploads/karwat-klaus-vom-reservesystem-zur-monetative-darstellung-in-bilanzen-okt-2009.pdf
      Es klärt ausführlich die Entschuldung des Staates so wie sie es auch bereits beschrieben haben: Als direkte Folge des Zurückzahlens der ursprünglichen Giralgeldbasierten Staats- oder Privatkredite. Sie haben Recht: In der Schweiz liesse sich die gesamte Staatsschuld so innert weniger Jahre (ca.5-10Jahre) abbauen. In anderen Ländern würde diese „einmalige Extra-Übergangsseigniorage“ nicht genügen, weil die Staatsverschuldung weit grösser ist. Deshalb kann dort mit der bei Wirtschaftswachstum anfallenden „regelmässigen“ Seigniorage die Staatsverschuldung jeweils weiter abgebaut werden.
      Betreffend Logikbruch: Auch in der Schweiz bestünde nicht der Zwang (auch wenn es sinnvoll und wohl mehrheitsfähig ist) mit dieser „Übergangsseigniorage“ die Staatsschulden zu tilgen. Das Parlament (und/oder der Bürger) könnte es demokratisch entscheiden und es auch anders einsetzen….
      Im Weiteren geht Olivier Kessler wohl davon aus, dass die „Wirtschaftswachstums-Seigniorage“ bereits in den ersten 1-5Jahren für diesen Zweck eingesetzt werden könnte und somit die Staatsschulden-Tilgung nicht gänzlich abhängig ist von der Frist bis genügend Kredite zurückbezahlt wurden. Dem Staat (und/oder Bürger) käme dann die Seigniorage-Mehreinnahmen also erst nach kompletter Entschuldung zugute in Form von zusätzlichen Investitionen oder Steuerentlastungen. Welches Vorgehen umgesetzt wird, würde demokratisch entschieden…
      Gerne verweise ich auf den ausformulierten Verfassungstext-ENTWURF:
      https://vollgeld.files.wordpress.com/2011/05/plattform_fuer_eine_neue_geld-und_finanzmarkt-verfassung_13-mai_2011.pdf

  1. 25. Februar 2013 um 18:45
  2. 6. Mai 2013 um 18:53

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