Was passiert mit der Mindestreserve der Banken in einem Vollgeldsystem?

Die Mindestreserve, d.h. das Zentralbankgeld, welche Geschäftsbanken in bestimmen Mengen vorhalten müssen, um ihr selbst geschöpftes Giralgeld für das Publikum minimal zu decken, gibt es in einem Vollgeldsystem nicht mehr. Das Giralgeld selber ist voll (100%) gedeckt d.h. ist vollwertiges gesetzliches Zahlungsmittel (das heutige Giralgeld ist dies nicht). Täglich verfügbares Geld auf dem bargeldlosen Girokonto ist wie ein Safe bei einer Bank: Eine Insolvenz der Bank tangiert dieses Geld überhaupt nicht. Irgendwelche Einlagensicherungsfonds auf den täglich verfügbaren Vollgeldkonten sind nicht notwendig.

Es gibt keine Unterscheidung mehr zwischen Zentralbankgeld im Interbankenkreislauf und Giralgeld im Publikumsverkehr.

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