Management Summary – Zusammenfassung

Die Monetäre Modernisierung will über eine Vollgeldreform das Staatsmonopol für gesetzliche Zahlungsmittel wiederherstellen. Der Staat hat dieses Monopol de facto verloren.
Heute besteht fast die gesamte reale Geldmenge (in der Schweiz ca. 90%) aus Krediten bzw. Sichtguthaben auf Girokonten. Dieses Buchgeld wird von den Geschäftsbanken geschaffen.
Das Geld-und Kreditvolumen darf nur in dem Masse zunehmen, wie die Volkswirtschaft wächst.
Eine vierte Staatsgewalt, die Monetative, welche in der Schweiz aus der Schweizerischen Nationalbank erwachsen kann, soll die alleinige Geldschöpfungskompetenz erhalten. Die Kreditvergabe bleibt weiterhin bei Banken. Sie können aber keine Geldschöpfung mehr betreiben.
Deshalb setzt sich der Verein „Monetäre Modernisierung“ für eine zeitgemässe Geldordnung ein:
  1. Geldschöpfung ausschliesslich durch die öffentliche Hand (Monetative)
  2. Beendigung jeglicher privater Geldschöpfung der Banken
  3. Schulden- und zinsfreie Inumlaufbringung neuen Geldes durch Auszahlung an öffentliche oder private Haushalte.
Der Weg zu diesen Zielen führt über die Ergänzung des Art. 99 BV Abs. 1 um den Ausdruck „Giralgeld“. Denn für diesen allergrössten Teil der nachfragewirksamen Geldmenge fehlt bisher die Verfassungsgrundlage – als ob das Geld noch immer nur aus Münzen und Noten bestünde.
Diese fatale Gesetzeslücke muss geschlossen werden.

Einen weitergehenden ausformulierten Verfassungstext-Entwurf, welcher als Diskussionsbasis gedacht ist, finden Sie hier: Plattform für eine neue Geld- und Finanzmarktverfassung (Entwurf des Initiativtextes mit ausführlichen Erläuterungen)

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