Interpellationen

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Fragen an den Bundesrat

Hier eine erläuternde Medienmitteilung von Occupyzuerich.ch.

In der März-Session 2012 wurden 4 Interpellationen eingereicht zu den Themen Kreditgeldsystem (Lukas Reimann, SVP) und Geldschöpfung (Geri Müller, Grüne Schweiz).
Hier der Wortlaut der Fragestellungen und die Antwort des Bundesrates sowie die Kommentare/Richtigstellungen von MoMo:

Interpellationen, Bundesrat-Antworten, MoMo-Kommentare

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Die Antworten des Bundesrates wurden von den Interpellaten als „nicht befriedigend“ deklariert und wurden im Parlament noch nicht behandelt.

Hier die Meinung dazu von Christoph Pfluger (Zeitpunkt):
Bundesrat und Geldschöpfung: Diskussion unerwünscht

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Links zur offiziellen Homepage des Parlamentes (samt Antworten des Bundesrates):

Illusionswirtschaft und Realwirtschaft (Lukas Reimann)
Fraktionales Reservesystem –  Guthaben und Schulden (Lukas Reimann)
Geldschöpfung in der Schweiz I (Geri Müller)
Geldschöpfung in der Schweiz II (Geri Müller)

Hier einige prägnante Auszüge aus den Bundesrat-Antworten, welche die Bankenbuchgeld-Schöpfung mehrfach bestätigen:
(Details siehe unter  http://vollgeld.ch/2012/07/11/interpellationen-antworten-kommentare/ )
Z.Bsp:
– „Die Geldschöpfung erfolgt dabei sowohl im Zentralbankensystem als auch im Geschäftsbankensystem.“
– „Nicht erfasst vom verfassungsrechtlichen Geldbegriff ist das Bankenbuchgeld, welches im Gegensatz zu Guthaben bei der SNB einem Solvenzrisiko unterworfen ist.“
– „Es liegt keine Gleichbehandlung von gesetzlichen (Münzen und Banknoten) und faktischen Zahlungsmitteln (Buchgeld der Geschäftsbanken) vor.“
– „Die Tatsache, dass sich Sichtguthaben bei Geschäftsbanken als Zahlungsmittel etabliert haben, …..“

  1. 12. September 2012 um 20:13

    Wie lange führt uns der Bundesrat dieses Trauerspiel noch vor? Es wäre dringend notwendig,
    dass sich diese von den Steuerzahlern finanzierten Herren sich mit unseren Vorschlägen
    auseinandersetzen.

  2. 8. Februar 2013 um 23:44

    Die Antworten des Bundesrates sind teilweise sehr schockierend, weil sie entweder nicht auf das Problem eingehen, verdrehen oder es nicht verstehen (wollen). Effektiv verschaffen sich die Banken durch dieses illegale und undemokratische System einen massiven Vorteil gegenüber den anderen Wirtschaftsteilnehmern und Bürgern. Denen ist es nämlich nicht erlaubt offizielles Geld aus dem Nichts zu schaffen, das 10 oder 20-fach zu multiplizieren und daraus dann markige Zinsen zu verlangen und mit den Profiten die Nostro-Konten und den Eigenhandel zu befeuern. Diese Profite entspringen nicht einer adäquaten Wirtschaftsleistung und sind klar verfassungswidrig, denn tatsächlich obliegt (Sinn gemäss) das Geld-Regal gemäss Bundesverfassung alleine dem Bund. Die dadurch begünstigte Geldvermehrung führt bekanntlich zu Inflation – immerhin 380% seit 1950 – sprich Geldentwertung, das dann wieder der Bürger zu spüren bekommt. Die Profite werden dadurch einmal mehr privatisiert, während die Nachteile sozialisiert werden und der Staat (Steuerzahler) die „too big to fail“ Banken retten muss.
    Offensichtlich findet es der BR nicht für nötig, nach all dem Schlamassel der letzten Jahre (Finanzkrise->Wirtschaftskrise), eine Lagebeurteilung vorzunehmen, denn sonst würde er wohl erkennen, dass mit dieser Systemumstellung praktisch nur Vorteile für die ganze Schweiz entstehen, auf die die übrigen Länder vor Neid erblassen würden und als Modell dienen könnte. Geld regiert die Welt! Die Frage zum Schluss sei erlaubt: WER REGIERT DAS GELD?

  1. 11. April 2012 um 17:10
  2. 11. April 2012 um 23:09
  3. 4. September 2012 um 01:42
  4. 26. Januar 2013 um 23:17

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