Kolloquien

Einladung Vollgeld-Kolloquien

Geschlossene Veranstaltung mit Prof. Dr. J. Huber.

Ort:  Volkshaus, Stauffacherstrasse 60, 8004 Zürich, Grüner Saal (Lageplan)
Datum:  Donnerstag, 28. November 2013
Zeit:
– Kolloquium I   10:15 – 12:15 Uhr  Gehört die Geldschöpfung in die öffentliche Hand?
– Mittagessen     12:15 – 14:15 Uhr  im Restaurant Volkshaus (Anmeldung erwünscht)
– Kolloquium II  14:15 – 16:15 Uhr  „Kann die Schweiz das Vollgeld im Alleingang einführen?“

Anmeldung: Bitte nutzen Sie das online-Formular (www.bit.ly/18KAtzX) oder Mail: info@monetative.ch
Freie Platzwahl
Freiwilliger Kostenbeitrag

Hier der Link zur in der Einladung erwähnten Broschüre: Reform der Geldschöpfung (24x A5-Seiten)

 

 

Vollgeld ante portas

Sehr geehrte Damen und Herren

Vermutlich sind Sie in Medienberichten der letzten Jahre bereits mehrfach den Begriffen Vollgeld oder Vollgeldreform begegnet. Grosse Zeitungen und Medienanstalten haben das Thema verschie-dentlich aufgegriffen und verbreitet. Vor Jahresfrist erregte eine Studie der beiden IWF-Ökonomen J. Benes und M. Kumhof unter dem Titel „The Chicago Plan Revisited“ (betreffend das 100%-Money, den Vorläufer des Vollgeldes) weltweit Aufsehen. Dennoch ist die Debatte über das Vollgeld im öffentlichen Bewusstsein und in der Parteipolitik noch nicht wirklich angekommen. In Deutsch-land, England, Amerika, Australien und inzwischen einem Dutzend weiterer Länder haben sich Organisationen gebildet, die dem sich abzeichnenden Zusammenbruch des globalen Finanzsystems etwas Aufbauendes entgegensetzen wollen. Sie sehen im Vollgeld-System eine praktizierbare, sozial und ökologisch nachhaltige Alternative zum explodierenden Schuldengeld-System. Die Öffentlich-keit soll über die monetären Ursachen der Finanz-, Banken- und Staatskrisen aufgeklärt und der Lösungsansatz der Vollgeldreform gezielt in die Diskussion eingebracht werden.

Vollgeld-Initiative

In der Schweiz hat sich der Verein „Monetäre Modernisierung“ (MoMo) dieser Aufgabe angenom-men und plant, im Frühling 2014 eine Volksinitiative zu starten. Die Buchgeldschöpfung soll end-lich auch in der Bundesverfassung erwähnt und geregelt werden. Der Verfassungstext-Entwurf ist ausformuliert und steht zur Diskussion (www.vollgeld-initiative.ch). Im Unterschied zu andern Ländern hat die Schweiz nicht nur eine eigene Währung, sondern auch die demokratischen Mittel, über eine Reform des Geld- und Währungswesens abzustimmen. Das ist unsere Chance, ein nach-haltiges, transparentes Geld- und Bankensystem zu etablieren. Die Schweiz, eine globale Pionierin!

Vollgeld-Kolloquien

Nun haben Sie am Donnerstag, 28. November 2013, die Gelegenheit, anlässlich zweier Kolloquien mit Prof. Dr. Joseph Huber, dem Verfasser des Standardwerkes „Monetäre Modernisierung“, Fragen, die sich im Zusammenhang mit einer Einführung des Vollgeldes stellen, zu erörtern. Wir wählen mit Bedacht den Weg der persönlichen Einladung, weil wir davon ausgehen, dass es unter den gesellschaftlichen Entscheidungsträgern noch viele Unentschiedene gibt, denen eine nicht-öffentliche Gesprächsrunde entgegenkommt. Wir laden Sie ein, Ihre Fragen und Einwände wenn möglich bereits im Vorfeld (bis am 25. November) an info@monetative.ch zu senden.

Das Kolloquium I von 10:15 – 12:15 Uhr steht unter dem Titel
Gehört die Geldschöpfung in die öffentliche Hand?“

und das Kolloquium II von 14:15 bis 16:15 Uhr unter dem Titel
„Kann die Schweiz das Vollgeld im Alleingang einführen?“

Selbstverständlich werden in beiden Kolloquien auch allgemeine Fragen zum Vollgeldsystem beantwortet.

Zusatzinformationen

Um sicherzustellen, dass den TeilnehmerInnen die Grundzüge der Vollgeldreform bekannt sind, legen wir der Einladung bzw. der Anmeldung die 24-seitige A5-Broschüre von Joseph Huber „Vollgeldreform – Gründe, Umsetzung, Folgen“ bei. Wer sie liest, kann sich in kürzester Zeit eine kompetente Vorstellung der Vollgeldreform machen. Weitere Informationen über die Vollgeldreform finden Sie unter www.vollgeld.ch und über die geplante Vollgeld-Initiative zusätzlich unter www.vollgeld-initiative.ch.

Falls Sie von weiteren am Thema interessierten Personen wissen, bitten wir Sie, diese Einladung gezielt weiterzugeben. Vielen Dank!

Bitte nutzen Sie die Möglichkeit dieses online-Anmeldeformulars oder unsere Webseite www.vollgeld.ch/Kolloquien oder senden Sie uns ein Mail an info@monetative.ch .

Veranstaltungshinweis:
Am Vorabend, Mittwoch 27. November 18:30 Uhr, finden ebenfalls im Volkshaus die
ABS Geldgespräche 2013: Mit Vollgeld aus der Finanzkrise? (http://bit.ly/1gXFHeU )
unter anderem mit Prof. J. Huber statt.

Wir freuen uns auf einen angeregten Austausch und hoffen, die Debatte damit voranzutreiben.

Im Namen des Vereins MoMo,
mit freundlichen Grüssen

Hansruedi Weber (Präsident Verein MoMo)

.

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  1. Fabian Kaufmann
    25. Oktober 2013 um 00:25

    Beim jetzigen System fragt u.a. der Staat via Steuern und Gebühren nach CHF … gibt er damit einen Wert….

  2. 29. Oktober 2013 um 12:02

    Besten Dank für den Kommentar. Ich bin mir nicht sicher, ob ich den Sinn und Zweck richtig interpretiere…
    Zur Klärung:
    „Richtige“ CHF (gesetzliches Zahlungsmittel) sind eigentlich nur Noten und Münzen! Aber dadurch, dass der Staat auch das Giralgeld der Geschäftsbanken (nur ein Anspruch auf CHF) akzeptiert, bekommt das Giralgeld einen zusätzlichen „Wert/Nutzen“…jedenfalls mehr „Wert/Nutzen“, als andere private Zahlungsmittel (z.Bsp. WIR, Cumulus-Punkte, Rekaschecks, LETs, Talent, usw.), weil damit nicht Steuern und Gebühren bezahlt werden können….

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