10Gruende


10 Gründe warum eine Geldreform dringend nötig ist

Prof. Mark Joób (MoMo-Vorstandsmitglied) beschreibt die Probleme unseres heutigen Geldsystems in zehn Punkten.

10 Gründe warum eine Geldreform dringend nötig ist (PDF mit Foto)
Zitat: „Die Initiative für eine Vollgeldreform ist mit Sicherheit die wichtigste unter diesen Reformbewegungen.“

Der Artikel wurde am  10.März 2013 auch bei mmnews.de online publiziert:
Währungsreform? Oder Geldreform?

.

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  1. f
    23. März 2013 um 12:18

    die pdf-Datei ist leider etwas beschädigt oder die formatierung hat einen Fehler.
    ist nicht gut lesbar.

    • 25. März 2013 um 19:07

      Besten Dank für den Hinweis. Wir könnten jedoch keine Mängel feststellen bei unseren Tests mit unterschiedlichen Browsern bzw. PDF-Viewern.
      Bitte nennen Sie uns konkretere Angaben oder senden Sie uns einen „Screeshot“.

  2. Peter
    4. April 2013 um 15:08

    Guten Tag, ich habe ein paar Fragen zu Ihrer Webseite:

    * Warum (so scheint es mir jedenfalls) wird das Thema auch nach der Finanzkrise noch nicht breiter diskutiert? Als Beispiel ein bekannter Schweizer Finanzblog, der zwar ab und zu Themen wie Geldmenge/Multiplikator/Zentralbanken und Goldstandard bespricht, etwa so:

    http://blog.derbund.ch/nevermindthemarkets/index.php/1354/die-dunkle-macht-hinter-dem-geld/

    http://blog.tagesanzeiger.ch/nevermindthemarkets/index.php/3778/die-wahrungsunion-und-der-goldstandard/

    (ich will hier nicht inhaltich auf die behandelten Themen eingehen; es war nur ein Beispiel, wie Alternativen zum heutigen Regime wenigstens ansatzweise besprochen wurden).

    Zum Thema „Vollgeld“ fand ich leider keinen Eintrag. Wie könnte man das verbessern?

    * Wie kann in Zukunft eine breite Diskussion in der Oeffentlichkeit stattfinden? Wohl am besten vor der der Lancierung einer Volksinitiative (falls das noch das Ziel ist)?
    Ich sehe sonst ein Problem, falls sich die Gegenseite mit einer massiven Kampagne und viel Geld gegen das Begehren stellen wird.
    Ausnahmen bestätigen die Regel (aktuelles Beispiel Abzockerinitiative), aber oft gewinnen finanzstarke Gegner einer Initiative oder können zumindest die öffentlich Meinung stark beeinflussen vor einer Abstimmung.

    Bitte fassen Sie das nicht als Kritik auf, mehr als Frage, wie man die Basis vergrössern könnte. Ich fand den Beitrag in der Sendung ECO im Schweizer Fernsehen zum Beispiel seht gut. Leider scheint mir die Reizüberflutung in der heutigen Zeit so gross, dass man das Thema immer wieder in die Medien bringen müsste, leider habe ich hier auch kein Patentrezept…

    * Abschliessend möchte ich fragen, ob in der Schweiz 2013 wieder öffentliche Veranstaltungen oder Vorträge geplant sind?

    Vielen Dank.

    • 5. April 2013 um 11:13

      Besten Dank für Ihren konstruktiven und differenzierten Kommentar. Die von Ihnen erwähnten Blogs sind uns bekannt, aber dem Verein MoMo fehlen aktuell die personellen Ressourcen um die Kommentarmöglichkeiten selbst zu „bewirtschaften“. Wir sind auf Aktive aus dem Vollgeldreform-Umfeld angewiesen. Gerne weise ich auch auf folgende interessante Seiten hin: http://www.insideparadeplatz.ch und auf diesen Blog: http://www.monetative.sqsp.com
      Leider wurde trotz ECO-Sendung, Fachtagungen, Medienhinweisen, Verfassungstext-Varianten, IWF-Arbeitspapier, usw. die öffentliche Debatte bisher nicht ausgelöst.
      Aber wir bleiben dran!
      😉
      Gerne informieren wir Sie via MoMo-Newsletter über aktuelle und geplante Schritte…
      Anmeldung: info@monetative.ch / http://www.vollgeld.ch/newsletter
      PS: Auch die Vollgeldreform-Bewegungen in anderen Ländern kennen die Problematik des „nicht wahrgenommen“ werdens: http://www.positivemoney.org.uk / http://www.monetative.de / uva.

  3. Peter
    5. April 2013 um 13:22

    Danke für die Links. Es haben sich noch einige Anschlussfragen und Anregungen ergeben:

    * Vielleicht ergibt sich die Möglichkeit im Rahmen der nun wohl zustandegekommenen Gold-Initiative ( http://www.goldinitiative.ch/ ) allgemein breiter über das Thema Geld zu sprechen (?).

    *Gleichzeitig möchte ich fragen wie Sie zum Thema (partielle) Golddeckung bei Zentralbanken stehen im Rahmen einer Vollgeldreform ? Halten Sie eine solche für nicht nötig?

    * Die Frage im Detail: Wäre es nicht auch in einem Vollgeld-Regime möglich, dass eine Zentralbank aufgrund von öffentlichem Druck die Geldschöpfung in Krisenzeiten/Rezession weit über geschätztem Output erhöht und damit inflationär wirkt? Viele Notenbanken scheinen mir nur noch auf dem Papier unabhängig, „gehorchen“ aber der Realpolitik (aktuelles Beispiel etwa Japan).

    Ich werde im Rahmen meiner Möglichkeiten Blogs etc. aus dem deutschsprachigen Raum anschreiben ob Sie das Thema 100%Money oder Vollgeld eventuell diskutieren wollen.

  4. Peter
    5. April 2013 um 14:29

    Oder um meine Fragen von oben allgemeiner zu formulieren: Wie verhält sich Vollgeld zu den Idee von (partiellem) Goldstandard vs. MMT (Modern Monetary Theory):

    „Weil der Staat Geldmonopolist ist, kann es ihm nie an Geld mangeln: “That means that the national government in such a system can never be short of that currency; it can never run out of money. It doesn’t need you or I to lend it money or you and I to pay taxes to get more money. It can never run out of money. That’s the first basic insight of MMT: governments are not constrained in their spending by a need to raise revenue.”“

    http://blogs.faz.net/fazit/2012/01/18/was-ist-neu-an-der-mmt-eine-erinnerung-an-georg-friedrich-knapps-staatliche-theorie-des-geldes-188/

    In diesem Sinne wäre das Vollgeld reines Fiat Money, nur dass dessen „Schöpfungsmöglichkeit“ nur noch bei jeweiligen Zentralbank wäre, nicht mehr zusätzlich bei den Geschäftsbanken.

    Ich sehe bei „Anwendung“ der MMT-Maxime unter Vollgeld weiterhin Inflationsmöglichkeiten/Gefahr (bei Druck von Realpolitk auf Notenbank), allerdings mit tendenziell geringerer Inflation als heute.

    Ist das richtig oder mache ich einen Ueberlegungsfehler ?

  5. Peter
    5. April 2013 um 18:36

    Ich habe nun eine (teilweise) Antwort auf meine letzte Frage gefunden:

    http://vollgeld.ch/faq/womit-ist-das-vollgeld-gedeckt-gibt-es-einen-neuen-goldstandard/

  6. Peter
    8. April 2013 um 04:26

    Danke, ich habe die Fragen per E-Mail geschickt.

    Ich habe die „erweiterte“ Form der Zentralbank unter dem neuen Regime (Monetative als vierte Gewalt im Staat, wenn ich es richtig verstanden habe) real-politisch hinterfragen wollen.

    Bereits heute sind ja weniger mächtige und (eigentlich) unabhängige Notenbanken erheblichem Druck ausgesetzt, sei es in der Schweiz (EUR-Untergrenze einführen ja/nein und in welcher Höhe, Verteilung der SNB-Gewinne auf Kantone…) oder im Ausland (enorme Ausweitung der Geldmengen in USA und Japan, Nullzinspolitik…).

    Also Beeinflussung der Monetative durch Lobbygruppen und ausgabenfreudige Politiker trotz juristischer Unabhängigkeit.

    (Diese Gefahr existiert im schon heutigen System und der Staat verschuldet sich sogar bei privaten Banken, ich sehe das also nicht als Nachteil des Vollgelds. Aber mit Vollgeld würden die Kompetenzen einer Zentralbank weiter steigen wenn ich es richtig verstanden habe – was die Sicherung ihrer Unabhängigkeit noch wichtiger macht).

    Bei Finanzaufsicht hatten wie aktuell leider Beispiele in der Schweiz (revolving doors bei FINMA zu Grossbanken…) wo Zweifel zu Unabhängigkeit der Behörden entstehen können.

    PS: Entschuldigen Sie die langen Kommentare, ich habe mir viele Gedanken zum Thema gemacht.

    • 10. April 2013 um 15:19

      Besten Dank für Ihre konkreten Fragen/Kommentare, welche Sie uns auch an info@monetative.ch gemailt haben. Unsere ausführlichen Antworten (welche den Rahmen dieses Blog sprengen würden) finden Sie nun in Ihrem Posteingang.
      😉

  7. Peter
    10. April 2013 um 15:58

    Vielen Dank, einige Bekannte von mir arbeiten auch an Ideen rund um das Thema, so dass sich hoffentlich ein „Multiplikatoreffekt“ aus meinem Postfach in die Oeffentlichkeit ergibt und ihre Mühe nicht nur für eine persönliche Antwort war.

    Ich habe noch drei Fragen zum Thema Zins, die ich öffentlich stelle. Ich sah im FAQ und in Vorträgen einige leicht divergierende Ansichten zum Thema Zins:

    – Verstehe ich richtig, dass Zinssätze (und Zinseszins) bei Krediten oder Anlagen unter Geschäftsbanken oder Privaten weiter existieren wird?

    Wären mit Ausnahme der neuen “Transaktionskonti” (=zinslose Vollgeldkonti) die Anlagekonti ähnlichen Zinsskräften wie heute unterworfen, aber eher über die Geldmenge – da es ja keinen Leitzins durch die SNB mehr geben wird ?

    Wird ein guter Kreditnehmer (etwa Firma mit Landbesitz, Immobilien) in Zukunft weiter einen tieferen Zins zahlen als ein Kreditor mit höheren Risiken (etwa Start-Up-Unternehmen mit „Idee“)?

    Zusammengefasst: Bleiben die verschiedenen Funktionen (Risiko-Allokation…) des Zinses unter Privaten weiter bestehen?

    Ich habe mich zu diesem Thema hier eingelesen:
    http://vollgeld.ch/faq/was-passiert-mit-meinen-sparguthaben/?

    Vielen Dank.

  8. Lebensunternehmer
    11. April 2013 um 01:30

    Die Natur existiert seit über 4 Milliarden Jahren und bringt Leben in überfließender Fülle hervor. Sie ist das Vorbild für Gradido – die Natürliche Ökonomie des Lebens. Das neue Geld- und Wirtschaftsmodell bietet ein Grundeinkommen für jeden Menschen, einen reichlichen Staatshaushalt für jedes Land und einen zusätzlichen Ausgleichs- und Umweltfonds zur Sanierung der Altlasten. Das selbstregulierende System hält die Geldmenge und damit die Preise stabil. Es bewirkt einen sanften Ausgleich zwischen den bisher armen Ländern und den Industrienationen und fördert damit den Frieden. Erfahren Sie die ermutigenden Ergebnisse aus der Wirtschafts-Bionik-Forschung!
    Gradido – Natürliche Ökonomie des Lebens. Ein Weg zu weltweitem Wohlstand und Frieden in Harmonie mit der Natur. Wenn wir im Einklang mit den Naturgesetzen handeln, werden wir weltweit Wohlstand und Frieden erleben.
    http://gradido.net/Book/c/2/buchbeschreibung
    http://gradido.net/Book/c/1/das_buch
    http://gradido.net/Book/c/7/lob_aus_aller_welt

    • 12. April 2013 um 10:31

      Besten Dank für den Hinweis. Das Konzept des Gradido ist uns bekannt.
      Für den Verein MoMo geht jedoch dieser visionäre Ansatz (Konzept einer „neuen Ökonomie“) zu weit, weil der MoMo-Fokus „einzig“ auf die Geldschöpfungsproblematik zielt. Dies unteranderem um (politisch) mehrheitsfähig zu sein/werden im Bereich Veränderung des Geldsystems (….damit dann durch eine Vollgeldreform diese „verbesserte“ Basis es aus meiner Sicht sogar erst ermöglicht, allenfalls in darauf aufbauenden Schritten weitere Reformen anzugehen).
      Lassen Sie uns den ersten Schritt in die richtige Richtung gemeinsam gehen. Besten Dank für Ihre Unterstützung. http://www.vollgeld.ch/about

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