IWF

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Vollgeld: IWF-Workingpaper

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Eine kleine Sensation: Der IWF (Internationaler Währungsfonds) würdigt den 100-Money-Vorschlag von Irving Fisher (und somit auch das Vollgeldkonzept) positiv!.

Hier unsere offizielle MoMo-Medienmitteilung.
Verschiedene Medien haben darüber berichtet:

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Erläuterung:
Die Beurteilung des „Chicago Plans“ (H. Simons, Irving Fisher u.a.) und damit indirekt auch des Vollgeldes durch die beiden Verfasser des Arbeitspapiers, J. Benes und M. Kumhof, ist äusserst positiv. Ausserdem finden sie über die vier Vorteile des Ansatzes hinaus, die I. Fischer herausgestellt hatte (Reduktion bis Elimination von Ausschlägen, Bankruns, öffentlichen und privaten Schulden), noch zusätzliche (Reduktion oder Elimination einer Reihe von Verzerrungen und Null-Inflation). Die 70seitige Arbeit anerkennt nicht nur all diese Vorteile, sondern erhärtet sie aufgrund eines „comprehensive and carefully calibrated model of the banking system in a DSGE model of the U.S. economy“.

Obwohl es sich (vorerst) nur um ein Working Paper handelt, sollte öffentlich und sowohl bei unsern Partnern als auch unsern Kritikern auf dieses gewichtige Urteil hinweisen. Immerhin ist der IWF eine der massgeblichen globalen Fach-Organisationen.

Der ganze Bericht (in Englisch) ist unter folgendem Link zu finden:
http://www.imf.org/external/pubs/ft/wp/2012/wp12202.pdf

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Hier unsere stellungbeziehende offizielle MoMo-Medienmitteilung.
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Endlich nehmen auch die Medien das Thema auf!
(samt namentlicher Erwähnung des Verein MoMo)
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Das Handelsblatt vom 20.August 2012:
„Der Ökonomie-Nobelpreisträger Milton Friedman war von der Idee überzeugt, der Freiburger Ökonom Walter Eucken ebenso und der Yale-Professor Irving Fisher erst recht: Um das Finanzsystem stabil und sicher zu machen, solle der Staat Banken verbieten, im Zuge ihrer Kreditvergabe einfach neues Geld in Umlauf zu bringen.  Dies forderten prominente Ökonomen in den 30er- und 40er-Jahren.“
IWF-Forscher spielen radikale Bankreform durch

Auch die Frankfurter Allgemeine greift das Thema auf (23.8.2012):
„Vollgeld, wie es der schweizerische Verein für Monetäre Modernisierung nennt,…. …..würde den Geschäftsbanken die Möglichkeit nehmen, durch Kreditvergabe Giralgeld zu schaffen.“
Alle Macht der Zentralbank: IWF-Ökonomen entdecken das Vollgeld

Die Zeit.de erläutert am 20.8.2012:
„Um das Finanzsystem stabil und sicher zu machen, solle der Staat Banken verbieten, im Zuge ihrer Kreditvergabe einfach neues Geld in Umlauf zu bringen.“
Vollgeld: IWF-Forscher wollen Bankgeschäfte radikal einschränken

Der Standard.at schreibt am 29.8.2012 über den IWF-Bericht:
„Weg mit dem Geld auf Knopfdruck hin zum Vollgeld.“
Hier der Artikel mit kritischen Statements zur Veröffentlichung der Studie:
Das Bankenzeitalter geht zu Ende

The Intelligence.de titelt am 30.8.2012:
IWF-Studie belegt: Geldschöpfung muss in die öffentliche Hand
„Damals wie heute wehrten sich einflussreiche Kreise erfolgreich, zumindest bis jetzt, gegen eine Reform des Bankenwesens.“

Sogar der Spiegel online erwähnt den Verein MoMo und das Vollgeld am 3.9.2012:
Zwei Alternativen zur Geldschwemme
„Doch die Geldflut schürt bei Bürgern und bei Experten Zweifel am bestehenden Währungssystem. Sie fordern Alternativen.“

Die Süddeutsche Zeitung bringt einen ausführlichen Artikel (7.9.2012):
Maßnahmen gegen die Bankenkrise: Alle Macht der Notenbank
„Eine neue IWF-Studie sieht viele Vorteile des Vollgelds“

Zeitpunkt (14.9.2012):
IWF-Arbeitspapier unterstützt das Konzept einer Vollgeldreform

Finanz & Wirtschaft  19.6.2012
Wirtschaftsprofessor Dirk Niepelt vom Studienzentrum Gerzensee der Schweizerischen Nationalbank schreibt:  „Die Finanzstabilität könnte durch eine Vollgeldreform gestärkt werden“.

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Die englische Reformbewegung PositiveMoney hat ebenfalls konkret dazu Stellung  genommen und den Inhalt zusammengefasst:
iwf-positivemoney_chicagoplanrevisited
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Die Klärung über die Unterschiede zwischen 100%-Money und Vollgeld finden sie HIER oder punktuell bei den Kommentaren auf Facebook.

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